Die Überzeugung im Unterbewusstsein verankert, die mich lokal gefangen hielt

Die Überzeugung im Unterbewusstsein verankert, die mich lokal gefangen hielt

Freitag, März 27, 2026

Über Selbstreflexion, veraltete Glaubenssätze und was es bedeutet, ein Geschäft zu führen das überall funktioniert

Ich war auf der Strecke von Oberhofen nach Interlaken, der Schnee lag, die Landschaft leuchtete — Es war ein Traum für die Augen. und mein Spiritual Support Team begann Fragen zu stellen die mich eine Überzeugung sehen liessen, die ich jahrelang nie hinterfragt hatte. In diesem Blog teile ich wie Selbstreflexion diesen Glaubenssatz ans Licht gebracht hat, warum er veraltet ist, und was es konkret bedeutet wenn du ein Geschäft aufbaust das überall mitkommt. Die Erkenntnis: Ortsgebundenheit ist keine Realität — sie ist eine Überzeugung. Und Überzeugungen lassen sich loslassen.

Der Moment der Selbstreflexion

Es war der Tag nach dem Selbstreflexions-Kurs beim RAV — ich war bereits innerlich in Bewegung. Draussen lag Schnee, die Strecke von Oberhofen nach Interlaken war ein echter Winterwunderland-Moment. Weiss, still, leuchtend. Ich genoss die Fahrt, liess die Landschaft wirken. Und dann, irgendwo auf dieser Strecke, begann mein Spiritual Support Team Fragen zu stellen. Still, präzise, direkt — so wie sie arbeiten wenn der Boden bereits vorbereitet ist. Sie liessen mich bewusst werden, dass ich eine Überzeugung in mir trug die ich nie hinterfragt hatte: Ich muss mein Geld verdienen dort wo ich wohne. Sie zeigten es mir wie ein altes Möbelstück das jahrelang im toten Winkel stand. Es war immer da. Ich hatte es einfach nie bewusst gesehen.

Woher kommt dieser Glaubenssatz?

Wenn ich zurückschaue auf mein Leben — über 33 Jahre in der Gastronomie, Stellen in den Niederlanden, in der Schweiz, auf dem Bürgenstock, im Hotel Villa Honegg, im Ribs in Thun — dann ist da eine klare Logik: du gehst dorthin wo die Stelle ist. Du verdienst Geld am Ort deiner Arbeit. Du bist physisch präsent. Das war die Realität in der ich gelebt habe, und sie hat lange funktioniert. Doch diese Logik stammt aus einer Welt in der Arbeit einen festen Ort hatte. Einen Schichtplan. Einen Arbeitgeber der einen ortsgebunden brauchte. Diese Welt existiert noch — doch sie ist nicht mehr die einzige Welt. Und ich hatte den Wechsel in meinem Inneren noch nicht vollzogen, obwohl ich von aussen längst damit begonnen hatte ein anderes Geschäft aufzubauen.

Was Applied Awareness damit zu tun hat

In der Arbeit mit Applied Awareness — angewandtem Bewusstsein — ist Selbstreflexion kein philosophisches Hobby. Es ist Werkzeug. Konkret, direkt, praktisch einsetzbar. Was beleuchtet wird, verliert seine unsichtbare Wirkung. Glaubenssätze die im Dunkeln sitzen bestimmen Entscheidungen, ohne dass man merkt, dass da eine Überzeugung am Steuer sitzt und keine Realität. Ich habe in 20 Jahren Mysterienschule gelernt: alles was sich wie Tatsache anfühlt und gleichzeitig einschränkt, verdient einen zweiten Blick. Mit Neugier. Was steckt dahinter? Wann wurde das abgespeichert? Und vor allem: stimmt das noch? In diesem Fall war die Antwort klar. Es stimmt nicht mehr.

Die neue Realität: ein Geschäft das überall mitkommt

Space of Light ist eine School for Applied Awareness. Bücher, Online-Retreats, Frequency Days, Heal & Dine. Was all das gemeinsam hat: es braucht keinen festen Ort. Die Bücher werden gelesen in Zürich, Amsterdam, Sydney — gleichzeitig, ohne dass ich anwesend bin. Die Online-Retreats finden auf Zoom statt — ich könnte sie vom Zug aus halten, aus einem Hotelzimmer in Melbourne. Die Retreat-Tour nach Australien im Winter 2027 ist kein Widerspruch zu meinem Wohnsitz in Oberhofen am Thunersee — sie ist der Beweis, dass Einnahmen und Ort entkoppelt sind. Das Geschäft kommt mit. Immer. Überall. Und das ist keine Theorie mehr — das ist der Aufbau den ich gerade lebe.

Loslassen — aber warum ist das so wichtig?

Ein veralteter Glaubenssatz der bleibt kostet mehr als man denkt. Er filtert. Er sortiert Möglichkeiten aus bevor sie überhaupt bewusst wahrgenommen werden. Wenn ich überzeugt bin, dass Geld ortsgebunden ist, werde ich Anfragen von ausserhalb meiner Region übergehen — weil der Filter sagt: das funktioniert hier sowieso nicht. Ich werde Kooperationen die geografisch weit weg sind links liegenlassen. Ich werde Online-Angebote halbherzig aufbauen, weil tief drin die Überzeugung sitzt, dass echte Arbeit echte physische Präsenz braucht. Loslassen heisst: diesen Glaubenssatz aus dem Steuerhaus nehmen, ihm einen Platz in der Geschichte geben — und dann das Ruder übernehmen mit einer Überzeugung die der aktuellen Realität entspricht.

Wie ich ihn losgelassen habe

Ich habe ihn benannt. Das ist oft der erste und wirksamste Schritt — Selbstreflexion die ausgesprochen oder aufgeschrieben wird, bleibt. Dann habe ich ihn gespiegelt: woher kommt dieser Gedanke, welche Erfahrungen haben ihn geformt. Denn er war lange sinnvoll. Er hat mich beschützt in einer Zeit in der Stabilität bedeutete: bleib wo du arbeitest, arbeite wo du bleibst. Schutzüberzeugungen die ihre Zeit hatten dürfen verabschiedet werden. Mit Dankbarkeit, ohne Drama. Und dann — ganz konkret — habe ich mein Bild von meinem Geschäft aktualisiert. Mein Geschäft funktioniert Finanziell überall wo ich bin. Mein Geschäft bringt Geld rein über das Internet. Das ist jetzt meine Überzeugung. Die neue. Die aktuelle. Die wahre.

Was die SAA noch bereithält

Selbstreflexion ist der Einstieg — doch innerhalb der School for Applied Awareness gibt es weitaus tiefgreifendere Werkzeuge um Überzeugungen zu untersuchen, zu verstehen und dauerhaft zu verändern. Tools die nicht bei der Oberfläche bleiben sondern in die Schichten gehen, in denen Glaubenssätze wirklich verankert sind. Diese Werkzeuge werde ich in einer Tagesworkshop-Form anbieten — ein strukturierter Tag, in dem du an deinen eigenen Überzeugungen arbeitest, angeleitet und begleitet. Bei hoher Nachfrage wird dieser Workshop hybrid angeboten: vor Ort und gleichzeitig online. Und das ist kein Kompromiss — das ist Absicht. Denn ein hybrides Format ist selbst eine lebendige Übung in dem, worum es in diesem Blog geht: du musst nicht physisch an einem Ort sein um tiefe Arbeit zu leisten. Das eine vertieft das andere. Der Inhalt des Workshops und das Format des Workshops sagen dasselbe.

Was du damit anfangen kannst

Frag dich einmal ehrlich: Welche Überzeugung habe ich über Arbeit, Geld oder Erfolg, die sich wie eine Tatsache anfühlt — die ich aber nie bewusst überprüft habe? Manche Dinge sind einfach real. Doch wenn eine Überzeugung dich kleiner macht als du bist, wenn sie Möglichkeiten ausblendet bevor du sie überhaupt betrachtet hast — dann lohnt sich der zweite Blick. Applied Awareness beginnt hier. In einem ruhigen Moment auf einer verschneiten Strecke. Mit einer Frage die dein Spiritual Support Team stellt. Und der Erkenntnis: das stimmt so nicht mehr.

Und denke daran: wenn ich es kann, kannst du es auch.

Hellen Tiethoff ist Gründerin von Space of Light und der School for Applied Awareness in Oberhofen am Thunersee. Self-Publisherin, Retreat-Leiterin, Medium und YouTube-Creatorin. hellentiethoff.ch

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