Über ein 12-jähriges Kind das Verantwortung übernahm die nicht seine war — und warum der Geldfluss bis heute blockiert ist
Es ist Samstagnachmittag, ich lebe seit 3 Monaten von unter 150 Franken im Monat — und heute Morgen hat ein Podcast alles auf einmal klar gemacht. In diesem Artikel teile ich was ich über mein eigenes Muster herausgefunden habe: warum Geldmangel sich immer wieder wiederholt, und wo es wirklich herkommt. Die Erkenntnis: Ein 12-jähriges Kind hat Verantwortung übernommen die nicht ihre war — und das blockiert noch heute den Fluss.
Über 6 universelle Gesetze, 90 Tage Wirkung und warum Synchronizität kein Zufall ist
Konkret, macht neugierig, enthält suchbare Begriffe (universelle Gesetze, Synchronizität), und verspricht etwas Greifbares statt einer abstrakten Aussage.
Ich wollte heute live gehen auf YouTube. Hat nicht geklappt. Also altmodisch: aufnehmen, verarbeiten, hochladen. Viertel vor drei, Samstagnachmittag.
Ich sage dir kurz wo ich gerade stehe — nicht damit du Mitleid hast, sondern weil ich aufgehört habe so zu tun als wäre es nicht so. Seit dem 1. Dezember bei der Arbeitslosenkasse angemeldet. Bis heute keine einzige Auszahlung, trotz vollem Anrecht. Ich lebe von Spenden von Freunden und Too Good To Go Paketen für 5.90 — 4 bis 10 Produkte die fast abgelaufen sind. Mein Sohn Sun ist 17, wohnt bei mir. Ich habe bewusst entschieden dass das Geld in Essen geht, nicht in anderes.
Das ist meine Realität. Und gleichzeitig ist heute einer der klarsten Tage seit Langem.
Das Muster das sich immer wiederholt
Diese Woche habe ich meine Bindungs-System-Coach gefragt — eine grossartige Frau aus Berlin. Ich habe sie gefragt was es in mir ist das mich immer wieder in diese Phasen bringt. Kein Geld. Job gekündigt wegen Prinzipien. Neu aufbauen. Wieder kein Geld. Immer wieder. Irgendwann kam für mich der Punkt, an dem ich nicht nur verstehen wollte, sondern auch vergeben.
Heute Morgen habe ich einen Podcast gehört — ein Gespräch zwischen einem Texaner und einem Australier. Eigentlich für Männer gedacht. Bestimmte Dinge sind einfach universell.
Was er in mir aufgebrochen hat war unerwartet direkt.
Das Becken und das Wasser
In der Familienaufstellung — ich arbeite mit dem Ansatz von Els van Steijn und der Familie Fontäne — hat jeder sein eigenes Becken. Papa, Mama, jedes Kind. Da fliesst Wasser. Jeder in seinem eigenen.
Was ich heute Morgen erkannt habe: Ich bin als Kind in das Becken meines Vaters gestiegen, um von dort meine Mutter energetisch zu unterstützen. Ein 12-jähriges Mädchen das dachte, sie müsse dafür sorgen dass Mama gut durch das Leben kommt. Das war nie meine Verantwortung. Aber ich habe sie genommen.
Und wenn man im falschen Becken steht — stoppt das Wasser zu fliessen. Stagnation. Das zeigt sich nicht sofort. Es zeigt sich über Jahre, als wiederkehrende Geldmangel-Phasen, als Sackgassen, als dieses Gefühl: ich komme nie ganz an. Ich habe so viel Begabung — und trotzdem immer wieder dieser Punkt wo nichts mehr fliesst.
In dem Moment als ich mit meinem inneren Kind sprach und es zurück in sein eigenes Becken holte — spürte ich buchstäblich wie das Wasser wieder floss. Keine Schwieriger Technik, eine einfache Methode. Einfach: zurück an den richtigen Platz.
Was mein heu Selbst dem jüngeren geben kann
In 20 Jahren Mysterienschule habe ich gelernt: höheres Bewusstsein kann niedrigeres wahrnehmen. Andersherum funktioniert es nicht. Das junge Selbst weiss noch nicht was du heute bist. Es kann nicht sehen wie weit du gekommen bist.
Aber du kannst zurückgehen. Du kannst zu dir sprechen wie du damals gebraucht hättest gehört zu werden.
Ich habe es auf Holländisch getan weil das de taal was die sie kende. Hellen, komt goed. Ik ben er voor je. Alles kommt gut. Ich bin da für dich. Ich habe das 12-jährige Kind in mir einfach in die Arme genommen. Getröstet. Da für sie gewesen.
Das ist keine spirituelle Übung die stundenlange Vorbereitung braucht. Das ist ein Moment der Verbindung. Und er verändert etwas.
Ich bin Hellen Tiethoff, Gründerin von Space of Light und arbeite seit vielen Jahren mit Bewusstseinsarbeit und spiritueller Wahrnehmung. Applied Awareness ist kein Konzept — es ist das was danach passiert
Ich habe 20 Jahre Mysterienschule. Parallel immer in der Gastronomie gearbeitet. Was mich durch alle diese Phasen getragen hat war nie die Theorie. Es war die Anwendung. Spirituelles Wissen direkt in den Alltag integriert — beim Tellertragen, im Bus, in schwierigen Gesprächen. Nicht auf dem Meditationskissen. Mittendrin.
Hier am Thunersee — ich wohne seit November in Oberhofen, direkt neben dem Schloss — darf ich zum ersten Mal wirklich Überlebungsstrategien ablegen. Schicht für Schicht. Nicht weil es jetzt leicht ist. Weil ich endlich am richtigen Ort bin um es zu tun. Der Thunersee ist für mich Heimkommen.
Und wenn ich es kann, kannst du es auch.
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