ÜBER

Wie tickt Hellen Tiethoff?

Ich bin Holländerin, lebe in der Schweiz und habe offenbar eine ziemliche Abneigung dagegen, mich auf eine einzige Schublade festzulegen. Hier bekommst du auch keinen von eine Marketing Büro erstelltes 'über mich' Seite. Nimm dir einen Tee und lese mit, Ich schreibe Bücher, und bin redselig. Ich arbeite mit multidimensionaler Wahrnehmung und Applied Awareness und habe gleichzeitig fast 3 Jahrzehnte in der Gastronomie verbracht. Beides gehört zu mir. Ich liebe denken während lesen, malen, Autofahren, Kristallen, gutes Essen und tiefgründige Gespräche. Mein Leben bewegt sich seit jeher zwischen Neugier und Langeweile. Wenn ich etwas lernen, entdecken oder wirklich verstehen kann, bin ich dabei. Wenn nicht, verliere ich erstaunlich schnell das Interesse.

Mit 18 kam ich 1992 für einen Sommerjob zum ersten Mal in die Schweiz. Aus diesem Sommer wurde eine Verbindung, die mich nie wieder ganz losgelassen hat. Heute lebe und arbeite ich am Thunersee, schreibe meine Bücher und baue mit Space of Light die School for Applied Awareness auf. Was auf dem Papier wie mehrere verschiedene Leben aussieht, gehört für mich zusammen: Autorin, Gastgeberin, Mutter, Medium, Schülerin alter Mysterienschultraditionen und eine Frau, die Menschen seit Jahrzehnten beobachtet und sich noch immer fragt: Was passiert hier eigentlich wirklich?

Warum ich überhaupt schreibe

Geschrieben habe ich lange bevor ich mich Autorin nannte. Mein Leben war über viele Jahre ziemlich beweglich. Ich bin häufig umgezogen und wechselte durch neue Wohnorte und Arbeitsstellen immer wieder mein soziales Umfeld. Gleichzeitig hatte ich ein grosses Bedürfnis nach Austausch. Wenn gerade niemand da war, mit dem ich über das sprechen konnte, was mir auf dem Herzen oder auf der Leber lag, nahm ich ein Heft. Ich schrieb über meinen Alltag, meine Beziehungsthemen, Entscheidungen, Begegnungen und Fragen, die mich beschäftigten. Ich schrieb mit meinen Guides und channelte meine Seele. Menschen und Orte wechselten, das Schreiben blieb.

Schreiben ist für mich aber auch eine der besten Arten zu lernen. Seit 2008 nahm ich an der SAA teil. Während andere bei einem Healing-Schritt teilweise in Trance fielen, sass ich da und schrieb die einzelnen Schritte mit. Nicht weil ich weniger tief dabei war, sondern weil ich so am leichtesten lerne. Wenn ich etwas höre, beobachte und gleichzeitig aufschreibe, verankert es sich bei mir.

Dieses Lernbedürfnis zieht sich durch mein Leben. Seit 2014 lese ich Marketingbücher, seit Jahren gehören auch Marketing-Webinare dazu. Marketing interessiert mich nicht nur, weil ich Bücher und meine Arbeit sichtbar machen möchte. Ich sehe darin einen ausgesprochen interessanten Weg persönlicher Weiterentwicklung. Es zwingt mich immer wieder hinzuschauen: Was möchte ich eigentlich sagen? Wie klar bin ich darin? Wie verstehen andere Menschen meine Worte? Und was lerne ich über mich selbst, wenn eine Botschaft nicht so ankommt, wie ich dachte? Genau so entstehen auch meine Bücher: aus Erleben, Beobachten, Lernen, Schreiben und Wahrnehmen. Spirituelles Wissen steht darin neben Arbeit, Familie, Beziehungen, Geld, Verlusten, Entscheidungen, Channelings und ganz gewöhnlichem Alltag.

Schreiben hilft mir, Zusammenhänge sichtbar zu machen. Und manchmal erkenne ich erst Jahre später, weshalb ich etwas damals unbedingt festhalten musste.

Was meinen Weg geprägt hat


Gastronomie & Hotellerie

Die Gastronomie ist seit Jahrzehnten mein Playground. Ich bin ausgebildete Hotelfachfrau und habe über 30 Jahre in sehr unterschiedlichen Bereichen der Gastronomie und Hotellerie gearbeitet, in den Niederlanden und in der Schweiz, vom Bergrestaurant bis zur 5-Sterne-superior-Hotellerie. Seit 1999 trainierte ich während meiner Arbeit im Bistro de Holterberg ganz bewusst meine parallele Wahrnehmung. In der einen Hand ein warmer Teller, gleichzeitig Gäste, Tische und Abläufe im Blick und daneben die energetische Ebene: meine Aura, Engel, Transmissions und das, was ich jenseits des unmittelbar Sichtbaren wahrnahm.

Für mich musste Spiritualität damit schon sehr früh mitten im Alltag funktionieren. Die Gastronomie war dafür ein ziemlich ideales Trainingsfeld. Menschen kommen nicht als Übungsobjekte in einen Seminarraum, sondern hungrig, verliebt, genervt, müde, feiernd, schweigend, streitend oder mit 3 Kindern und einem Tisch voller Sonderwünsche.

Über Jahrzehnte konnte ich beobachten, was Menschen sagen, was ihr Körper erzählt, wie sich eine Stimmung im Raum verändert und was ich gleichzeitig auf anderen Ebenen wahrnehme. Genau diese Verbindung ist bis heute ein wichtiger Teil meiner Arbeit: sehr menschlicher Alltag und multidimensionale Wahrnehmung finden bei mir nicht in 2 getrennten Welten statt.

Wahrnehmung & Entwicklung

Meine multidimensionale Wahrnehmung gehört seit 1999 bewusst zu meinem Leben. Seit 2008 begleitet mich die Spiritual Arts Academy und damit ein Lernweg, der sich über viele Jahre mit Seelenentwicklung, energetischer Wahrnehmung und praktischer Arbeit mit Menschen beschäftigt. Ich lerne dabei sehr praktisch: Während andere bei einem Healing-Schritt schon einmal tief in Trance gingen, sass ich daneben und schrieb jeden einzelnen Schritt mit. So lerne ich bis heute am besten: beobachten, erleben, aufschreiben, wieder anwenden und Zusammenhänge erkennen.

Ich bin nie bei einer einzigen Methode stehen geblieben. Dazu kamen ein paar Kurse an der Facereading Academy von Eric Standop, Life Coaching und Hypnotherapie sowie seit 2022 Personal-Development- und Channeling-Kurse von Lee Harris Energy. Mich reizt daran vor allem, neue Blickwinkel kennenzulernen und herauszufinden, was davon sich in meiner eigenen Wahrnehmung und Arbeit tatsächlich bewährt.

Heute laufen diese Ebenen zusammen. Ich höre, was jemand erzählt, beobachte Gesicht, Körper, Stimmklang und Reaktionen und nehme gleichzeitig energetische und multidimensionale Informationen wahr. Daraus entsteht für mich kein festes Schema, sondern ein immer genaueres Gesamtbild des Menschen, der gerade vor mir sitzt.

Selbständig, kreativ & digital

Ich hatte auch beruflich nie das Bedürfnis, mein Leben auf eine einzige Tätigkeit zu reduzieren. Ab 2014 führte ich in den Niederlanden meine Spiritual Business Consultancy. 2020 veröffentlichte ich mein erstes YouTube-Video, 2023 erschien mein erstes Buch. Der kreative und digitale Teil meines Lebens entwickelte sich dabei nicht nach einem fertigen Plan, sondern aus meiner Neugier und dem Wunsch, meine Ideen selbst umsetzen zu können.

Website-Bau, Video Editing, Blogging, SEO, Marketing und inzwischen auch KI habe ich mir selbst beigebracht. Für mich ist das eine Mischung aus Hobby, Entspannung und Herausforderung, die ich brauche. Ich mag es, mich in etwas Neues einzuarbeiten, herauszufinden, wie etwas funktioniert, und so lange daran herumzutüfteln, bis ich es selbst beherrsche oder genau das daraus bauen kann, was ich im Kopf habe. 

Gleichzeitig male ich und entwickle kreative Formate und Workshops. Dieses Wechseln zwischen analytischem Denken, Technik, Sprache, Bildern und Wahrnehmung liegt mir. Deshalb entstehen meine Bücher, Space of Light und die School for Applied Awareness auch nicht in getrennten Schubladen. Sie wachsen aus genau dieser Mischung: lernen, ausprobieren, gestalten und schauen, was daraus entsteht.

Was gibt’s noch über mich zu wissen?

Ich liebe Schweizer Mundarten und den trockenen Schweizer Humor. Manche Wörter, die ihr hier benutzt, finde ich unfassbar witzig. Wenn ich Hochdeutsch hätte sprechen wollen, wäre ich nach Deutschland gezogen. Also bitte kein Hochdeutsch mit mir. 😄 Verschiedene europäische Sprachen zu verstehen bedeutet für mich vor allem Freiheit. Gerade in der Gastronomie habe ich das immer genossen. Ich kann mit fast jedem Gast ein bisschen Smalltalk machen, auch wenn wir sprachlich nicht perfekt zusammenpassen. Wenn Gäste aus einem warmen Land kommen und es draussen gerade richtig kalt ist, frage ich zum Beispiel gern: „Und, wie gefällt euch die Kühle der Schweiz?“ Es sind vielleicht nur ein paar Sätze zwischen Bestellung, Service und dem nächsten Tisch. Genau diese kleinen Begegnungen machen mir Spass.

Zu meinem Leben gehören auch ein paar Leidenschaften, die sich über die Jahre ziemlich hartnäckig gehalten haben. Ich sammle Enhydros, Kristalle mit eingeschlossenem Wasser, und Recordkeeperkristalle. Gerade diese besonderen Exemplare faszinieren mich und haben bei mir einen festen Platz. Wenn ich unterwegs bin, kann deshalb durchaus ein neuer Kristall mit nach Hause kommen. Und wenn ich an einem besonderen Ort in der Schweiz Bio-Honig finde, landet meistens auch davon ein Glas im Gepäck. Zu Hause trinke ich gern Tee aus dem eigenen Garten, genauso gern aber auch einmal ein Glas Wein oder Bier. Cervelat esse ich übrigens auch.

Ich bin Mutter eines erwachsenen Sohnes und happy geschieden. Die Scheidung war meine Entscheidung. Ed und ich sind heute gute Freunde, und wir sind beide dankbar, dass wir in unterschiedlichen Ländern wohnen. Für uns funktioniert das so sehr gut.

Ach ja, und falls du jetzt denkst: „Oh, mit Hellen würde ich gern befreundet sein“, dann solltest du noch etwas über mich wissen. Ich gebe vorher Signale, stelle Fragen und sage, was mir wichtig ist. Wenn jemand das überhört oder nicht wahrnimmt und bei mir irgendwann eine Grenze erreicht ist, kann es sehr schnell gehen: adios, ciao. Dann ist es für mich auch wirklich vorbei. Ich bestimme schliesslich selbst, mit wem ich meine Zeit verbringe, und ich habe keine Lust auf Non-Resonance-Menschen, die nicht einmal merken, dass ich kein Interesse habe.Dass ich darin so klar bin, hat auch mit meiner medialen Wahrnehmung zu tun. Menschen neigen manchmal dazu, sobald sie merken, wie medial ich bin, das für ihre eigene Unterhaltung einsetzen zu wollen. Nur: Das ist meine Arbeit und kein Partyprogramm. Einen Anwalt fragst du auf einem Bankett schliesslich auch nicht nebenbei um Beratung zu einem komplizierten Fall. Der wird dir sagen: Mach einen Termin.Bei mir ist das nicht anders. Wenn du mir privat begegnest, dann begegne mir auch privat. Wenn du etwas von meiner medialen Wahrnehmung oder meiner Arbeit möchtest, sprich mich passend zur Situation darauf an.

Wahrnehmen ist das eine. Die Verantwortung zu übernehmen, danach zu entscheiden und zu handeln, das andere.

Wie ich mein Leben erschaffe

Ich bin in meinem Leben über 40-mal gezügelt. Man könnte fast meinen: Andere fahren an die schönsten Orte in die Ferien, ich habe das Zügeln genutzt, um dort zu wohnen. Jede Wohnsituation hat mir andere Informationen darüber gegeben, was ich tatsächlich brauche. Wo fühle ich mich wohl? Unter welchen Menschen möchte ich leben? Was passt heute zu mir? Und was werde ich später brauchen, woran ich mit dreissig noch überhaupt nicht gedacht habe?

Seit 2013 begleitet mich das Zukunftsbild eines eigenen Hauses. Nur ist Zukunftswahrnehmung bei mir kein fertiger Film mit Adresse, Grundriss und Einzugsdatum. Einzelne Informationen tauchen auf, manchmal Jahre zu früh. Andere werden erst verständlich, wenn das reale Leben nachzieht. Am Vierwaldstättersee wusste ich irgendwann nur: Ich bin jetzt auf dem Weg nach Hause. Wo dieses Zuhause geografisch liegen würde, wusste ich nicht.Später lebte ich in einem Bauernhaus im Kanton Luzern. Damals wusste ich, dass zwischen diesem Haus und meinem endgültigen eigenen Zuhause nur noch ein oder zwei Häuser liegen würden. Wo dieses Zuhause stand, wusste ich immer noch nicht. Gleichzeitig zeigte mir das Leben dort ziemlich deutlich etwas, das keine Zukunftsvision für mich entscheiden konnte: Mit der Bevölkerung dort konnte ich mir nicht vorstellen alt zu werden. Auch solche Informationen gehören für mich dazu.Wohnen und Arbeiten waren in meinem Leben nie sauber voneinander getrennt. Mal war zuerst der Job da, mal der Wohnort, manchmal lag eine ziemlich lange Pendelei dazwischen. Als sich später die Möglichkeit ergab, in Thun zu arbeiten, bin ich nicht einfach sofort gezügelt. Ich habe über Monate beobachtet. Meine Berner Gäste, die Menschen der Region, ihre Art miteinander umzugehen, ihren Humor. Vor allem aber die Wechselwirkung: Wie reagieren sie auf mich? Wie reagiere ich auf sie? Kann ich mir vorstellen, unter diesen Menschen alt zu werden?

Noch bevor ich überhaupt einen Besichtigungstermin für meine heutige Wohnung in Oberhofen am Thunersee hatte, war ich mehrfach hier. Mein Körper kam jedes Mal vollständig zur Ruhe. Diese Reaktion kannte ich von anderen Wohnsituationen nicht. Mit etwas Magie und Glück bekam ich die Wohnung. Heute schätze ich hier unter anderem die warme Frauenenergie, die Art der Menschen und dass auf der Strasse noch miteinander gesprochen wird. Und durch das Leben hier wird gleichzeitig immer konkreter, was ich für mein eigenes Haus brauche. Inzwischen habe ich die Region am Thunersee gewählt für das Haus Haus, oder Haus am See wie ich es mittlerweile nenne,  und den geografischen Bereich auf drei Dörfer eingegrenzt. Das Haus soll freistehend sein. Und ja, ein Laden soll zu Fuss erreichbar sein. Ich möchte auch mit 80 möglichst selbständig mein Essen holen können. Mit 25 stand dieses Kriterium ziemlich weit unten auf meiner Liste. Heute gehört es dazu. Mehr als 40 Wohnsituationen haben mir eben nicht nur gezeigt, was schön aussieht, sondern auch, was ich tatsächlich brauche, was mich wohl tuet und was sich mit meinem Leben verändert.

Genau darin liegt für mich Applied Awareness. Wahrnehmung liefert mir Informationen. Mein Körper liefert Informationen. Andere Menschen und meine Reaktion auf sie ebenfalls. Dann beobachte ich, vergleiche, sammle Erfahrung und finde heraus, was davon für mein reales Leben relevant ist. Die Entscheidung nimmt mir niemand ab, auch keine Zukunftswahrnehmung. Ich muss sie selbst treffen und danach handeln. Was ich durch all diese Umzüge über Wohnen, Bedürfnisse und mich selbst gelernt habe, bekommt übrigens ein eigenes Buch: Rotes Buch – Lebensschule Zügeln, erscheint 2028.

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